C.F. MEYER: VERLAGSBRIEFWECHSEL.

HISTORISCH-KRITISCHE AUSGABE

Kontakt:

Wolfgang Lukas, SNF-Projekt C. F. MEYER, Universität Zürich, Deutsches Seminar, Schönberggasse 2, CH-8001 Zürich, Tel.: +41 44 634 51 21

 

Das Projekt ediert die Korrespondenz zwischen Conrad Ferdinand Meyer (1825–1898) und seinem Leipziger Verleger Hermann Haessel, der als Entdecker und Wegbereiter des Dichters gelten kann. Vom Gesamtbestand – mehr als 2400 handschriftliche Dokumente – ist bisher nur ein kleiner Teil und zudem in einer wissenschaftlichen Kriterien nicht genügenden Form publiziert. Der Briefwechsel dokumentiert nicht nur die Entstehung und Publikation aller Werke Meyers seit 1865, sondern enthält darüber hinaus eine Fülle von Material zur Verlagsgeschichte und zur zeitgenössischen deutschsprachigen Literaturszene.

Die Edition ist als historisch-kritische kommentierte Hybridausgabe konzipiert. Die Druckausgabe, die seit 2014 in acht Teilbänden beim Wallstein-Verlagerscheint, folgt dem Prinzip einer textgenetischen und ›integralen‹ Darstellung, die eine Synthese von Textualität und ‚Materialität‘ anstrebt. Die Wiedergabe der Brieftexte erfolgt zeichengetreu und versucht darüber hinaus, die spezifische Pragmatik der privaten Briefkommunikation zu berücksichtigen, in der materielle Parameter, d.h. non- bzw. paraverbale Elemente – die äußere Beschaffenheit des Schriftträgers ebenso wie die topographische Position von Text(teilen) sowie sämtliche Verschreibungen, Streichungen, Ersetzungen, Einfügungen etc. – zu zentralen Bedeutungsträgern werden können. Die Daten werden von uns mittels eines projektspezifischen, den Richtlinien der Text Encoding Initiative entsprechenden W3C Schemas ausgezeichnet. Die Online-Ausgabe wird den gesamten Briefbestand als Faksimile-Archiv sowie in zwei Ansichten, einer semidiplomatischen dokumentarischen und einer ‚normalisierten‘, anbieten.

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EDITION NEU DENKEN.