NIE

INE

 

ÜBER NIE-INE

Die Rektorenkonferenz der schweizerischen Hochschulen swissuniversities hat einem unter der Federführung des Forums für Edition und Erschliessung eingereichten Projektantrag zur Schaffung einer Nationalen Infrastruktur für Editionen - Infrastructure nationale pour les éditions (NIE - INE) entsprochen. Die Universität Basel und ihre Partner in Bern, Genf und Zürich gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Basel und der Zentralbibliothek Zürich erhalten aus dem"Förderprogramm «Wissenschaftliche Information: Zugang, Verarbeitung und Speicherung" 2.36 Millionen Franken an den gesamten Projektaufwand von über 5.26 Millionen Franken.

Im Rahmen des beantragten Projektes soll im Sinne einer nationalen Infrastruktur für Editionen (NIE - INE) eine Arbeits- und Publikationsplattform geschaffen werden, die grundsätzlich allen wissenschaftlichen Editionsprojekten in der Schweiz offen steht. Die Plattform soll den spezifischen Bedürfnissen umfangreicher und komplexer Editionsprojekte gerecht werden und insbesondere die elektronische Publikation und die langfristige Verfügbarkeit von Forschungsdaten und -ergebnissen in einem zentralen Bereich der nationalen geisteswissenschaftlichen Forschung gewährleisten. Die NIE - INE soll die bestehende Lücke zwischen der Forschung und den bestehenden und geplanten Angeboten der Gedächtnisinstitutionen ausfüllen. Als Ausgangsbasis der Neuentwicklung dienen anerkannte und erprobte Instrumente der Digital Humanities.

Die Entwicklung der NIE - INE wird von wesentlichen Akteuren aller betroffenen Bereiche gemeinsam getragen. Die Koordination des Gesamtprojekts erfolgt durch das Forum für Edition und Erschliessung (FEE) der Universität Basel, das disziplinenübergreifend die editionswissenschaftlichen Bedürfnisse und Kompetenzen bündelt und die Gesamtleitung garantiert. Zentraler Partner ist das Data- and Service Center for the Humanities (DaSCH). Diese Unternehmung der SAGW hält die in der NIE-INE geschaffene Editionsplattform langfristig verfügbar. Als Technologieträger gewährleistet das Digital Humanities Lab (DHLab) der Universität Basel die Koordination der technischen Belange und stimmt die Entwicklung der NIE - INE mit der Entwicklung der verwendeten Basistechnologie ab.

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